Mobile Zeiterfassung für Handwerker – So erfassen Sie die Zeiten korrekt

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Mobile Zeiterfassung für Handwerker – So erfassen Sie die Zeiten korrekt

Sie halten unsere Gesellschaft am Laufen: die Handwerker. Viele handwerklichen Berufe erfordern absolute Aufmerksamkeit und Konzentration – ein Moment der Ablenkung kann gravierende Folgen haben. Umso wichtiger, dass sie ihre Arbeitszeiten und Ruhezeiten einhalten. Eine Form der Zeiterfassung kann hier helfen. Doch gerade für Handwerker mit wechselnden Arbeitsplätzen, die viel unterwegs sind, ist das häufig schwierig. Warum Sie daher über eine mobile digitale Zeiterfassung nachdenken sollten, lesen Sie im folgenden Artikel.

Gepostet: 26. September 2019

Autor: Dominic Hückmann

Kategorie:  Human Resources

Lesezeit: 3 Minuten

„Wer will fleißiger Handwerker sehen…“. Schon im Kindesalter werden wir für die Wichtigkeit der Handwerker sensibilisiert. Sie sind einer der wichtigsten Indikatoren einer Wirtschaft und sorgen dafür, dass wir zum Beispiel jeden Morgen pünktlich zur Arbeit gelangen. Denn die Arbeit der Handwerker steckt in nahezu allen Dingen – angefangen von Straßen und Schienen, die unsere Infrastruktur erst möglich machen bis hin zu kleinsten Teilchen in Computern, ohne die unsere heutige Zeit nicht denkbar wäre. Anhand von Statistiken lässt sich die Wirtschaftlichkeit belegen. So machte allein das Baugewerbe 2018 eine Bruttowertschöpfung von über 5 % in Deutschland aus, Tendenz steigend.

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Warum ist eine mobile Zeiterfassung für Handwerker sinnvoll?

Gerade in handwerklichen Berufen sind Mitarbeiter oftmals mobil unterwegs und nicht allzu selten gehen sie dabei vom Arbeitsort direkt nach Hause. Müssen Zeiten nachträglich auf einem Zettel aufgeschrieben werden, kann dies zu nicht verzeichneten Mehrarbeitszeiten, aber auch Zeitendiebstahl bei bewusst falsch eingetragenen Zeiten führen.

Kommt es nun zu einem Disput zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, weil der Arbeitgeber behauptet, dass der Arbeitnehmer seine volle Arbeitszeit nie erfüllt, wird es für beide Seiten schwer, Nachweise zu liefern. Insbesondere für den Arbeitgeber ist es problematisch, gründliche Nachweise des Arbeitszeitenbetrugs zu finden.

Ein zentrales Zeiterfassungssystem, welches eine mobile Stempelmöglichkeit für außendienstliche Handwerker bietet, unterstützt nachhaltig dabei, diese Zeiten korrekt aufzuzeichnen. Im Blogbeitrag „3 Gründe, die gegen eine Zeiterfassung mit Excel sprechen“, erfahren Sie explizit, was die analoge Zettelwirtschaft problematisch macht.

Welche Möglichkeiten der Zeiterfassung bieten sich für Handwerker an?

Um Zeiten modern und einfach mobil zu erfassen, haben Unternehmen die Möglichkeit eine Webapp oder App zu nutzen, welche kinderleicht Stempelungen entgegennimmt und direkt speichert.

Handwerker können dabei über ein mobiles Endgerät unkompliziert vor Ort ihren Arbeitsbeginn – und Ende stempeln. Des Weiteren haben sie den zusätzlichen Komfort, ihre Stempelungen einsehen zu können und einen guten Überblick darüber, wie lange sie bereits arbeiten, wie viele Überstunden angefallen sind oder wie lange sie noch zu arbeiten haben.

Ein weiterer Vorteil bietet sich Kontroll- und Planeinheiten. Diese können einsehen, ob ein bestimmter Mitarbeiter aktuell anwesend ist. In Anwesenheitsübersichten lässt sich dadurch der aktueller Stempelgrund und Anwesenheitsstatus der jeweiligen Person nachvollziehen.

So gehören versäumte Funkmeldungen oder Anrufe durch Ahnungslosigkeit der Geschichte an. Denn man kann genau einsehen, ob sich der Arbeitnehmer gerade in der Pause befindet und sein „All you can eat Buffet“ im China Restaurant genießt.

Eine andere Möglichkeit, Zeiten mobil zu erfassen, bietet sich mit einem speziellen mobilen Zeiterfassungsterminal wie dem Timeboy von Datafox. Je nach Nutzungsszenario und bestehendem System haben diese ebenfalls ihre Vorteile. Im Gegensatz zu den meisten Standard Smartphones besitzen sie eine Schutzklasse und halten so Stürze und grobe Benutzung mit Leichtigkeit aus. Gerade auf Baustellen ist durch den harten und körperlich anspruchsvollen Arbeitsalltag nicht immer gewährleistet, dass ein Endgerät mit einem Handschuh oder etwas grober betätigt wird.

Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Geräte im Standard mit anderen Geräten ergänzt werden können und somit weitere Aufgabenbereiche wie Fahrzeugdatenerfassung, Zutrittskontrolle, oder Telemetriedatenerfassung abdecken.

Zeiterfassung einführen? Wir beraten Sie gerne zu den verschiedenen Möglichkeiten.
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Welche Vorteile hat eine mobile Zeiterfassung für Handwerker zusammenfassend?

Ohnehin ist der Arbeitsalltag eines Handwerkers meist anstrengend. Sich dann noch nach einem harten Arbeitstag mühsam Gedanken über Arbeitszeiten zu machen, ist nicht unbedingt förderlich für die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Ein digitale mobile Zeiterfassungslösung erleichtert den Mitarbeitern die Erfassung der Arbeitszeiten ungemein. So kann sich dieser vor Arbeitsbeginn und nach Ende über ein mobiles Endgerät ein- oder Ausstempeln und muss nichts Weiteres für korrekte Zeiten tun.

Darüber hinaus können durch leicht zu verstehende Anwesenheitsübersichten und Berichte Personaler oder Schichtleiter Arbeitsabläufe besser analysieren, auswerten und planen, um somit einzelne Verbesserungen an Arbeitsabläufen vorzunehmen. Unnötige Streitigkeiten über Arbeitszeiten lassen sich mit einer Zeiterfassungssoftware ebenfalls zum Großteil vermeiden, denn jede Zeit lässt sich genaustens nachweisen und außendienstliche Handwerker, die nach der Arbeit direkt gehen, aber ihre Sollzeit nicht erfüllen somit früher im System ertappt werden.

Auf der anderen Seite können insbesondere Handwerker im tagelangen Außendiensteinsatz jede Minute ihrer Zeiten einsehen und sich gewiss sein, dass Überstunden präzise berechnet und gespeichert werden.

All die Gründe waren unter anderem auch ausschlaggebend für das EuGH-Urteil von Mai 2019. Eine korrekte Zeiterfassung, um Mitarbeiter bei Mehrarbeitsnachweis zu unterstützen und Arbeitgebern bei Konflikten eine Beweisbarkeit zu liefern.

Fazit – Darum sollten Sie als Handwerksbetrieb eine mobile Zeiterfassungslösung einführen

Eine mobile Zeiterfassung hat mehrere Vorteile, wie wir hier zeigen konnten. Der Arbeitgeber hat einen höheren Komfort in der Kontrollierbarkeit, aber auch der Arbeitnehmer ist geschützt durch eine detaillierte Aufzeichnung seiner Mehrarbeiten. Dadurch ersparen sich beide Seiten einige der unnötigen Diskussionen über falsche Arbeitszeiten und Sie sind bestens gerüstet auf eventuelle Auswirkungen des EuGH-Urteils.

Ob über ein Smartphone mit einer erhöhten Flexibilität oder über ein spezielles mobiles Hardwareterminal, das sich durch besondere Robustheit auszeichnet – beide Möglichkeiten der Zeiterfassung unterstützen Sie darin, Zeiten schnell und einfach mobil zu erfassen.

Nutzen Sie in Ihrem Handwerksbetrieb bereits eine mobile Zeiterfassungslösung? Wir freuen uns über Ihre Erfahrungen in den Kommentaren!

Bildquellen: sol, Nuno Silva

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