Die Tariflogik in unserer Zeiterfassung – das Wunderwerk der ACCENON!

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Die Tariflogik in unserer Zeiterfassung – das Wunderwerk der ACCENON!

Sie fragen sich gerade, was genau eigentlich Tariflogik bedeuten soll? So ähnlich ging es bis vor kurzem auch einigen neuen Mitarbeitern in unserem Team. Denn für das Thema Tariflogik gibt es viele verschiedene Begrifflichkeiten, die zum Teil von uns selbst ins Leben gerufen wurden: Tariflogik, Rechenregeln, Algorithmen, Kontenlogik, Zuschläge, verrechnen von Zeitkonten usw. So ist z.B. der Bereich der Tariflogik unseren Kunden meistens unter dem Namen der Rechenregeln geläufig. Doch auch hier lichtet sich nicht sofort der Vorhang, sondern wir brauchen hierzu ein paar erklärende Sätze.

Gepostet: 7. März 2019

Autor: Sabrina Schäfer

Kategorie:  ACCENON Intern

Lesezeit: 4 Minuten

Was genau sind Rechenregeln?

Um dem Thema genauer auf den Grund zu gehen, haben wir uns am vergangenen Wochenende eine kleine Auszeit vom Projektgeschehen des Alltages genommen und uns im wunderschönen Regensburg getroffen. Gleich zu Beginn unseres Workshops formulierten wir eine Reihe von Zielen für das Wochenende: Aufnahme und Erstellung von Rechenregeln gemäß den individuellen Kundenanforderungen, Funktion der Rechenalgorithmen und Lesen und Verstehen von Speziallösungen. Besonders wichtig war uns hierbei, möglichst viel neues Wissen aufzubauen und das vorhandene Wissen zu vertiefen. Jeder von uns hat seine individuellen Stärken und fügt sich so ideal in erfolgreiches Team ein. Denn bei dem Thema Tariflogik bilden wir mit unserem System nicht nur vorhandene Rechenregeln ab, sondern zielen in erster Linie auf eine Optimierung und Vereinfachung für den Kunden.

Ein Blick in den „Arbeitsalltag“ einer Rechenregel

Im Rahmen unserer Rechenregeln können wir jegliche Bespielung von Zeitkonten abbilden. Grundsätzlich geht es hierbei immer um die Sortierung und Zuweisung von Zeitwerten auf ein bestimmtes Zeitkonto. So können wir mit den Rechenregeln alle Arten von Zuschlägen, die z.B. nur an bestimmten Tagen, für bestimmte Mitarbeiter, in bestimmten Schichten und zu bestimmten Zeiträumen anfallen, exakt ermitteln. Im übertragenen Sinne dividieren wir z.B. einen ganzen Haufen von bunten Legosteinen auseinander: Zuerst sortieren wir die roten Steine heraus, die den höchsten Zuschlag z.B. an hohen Feiertagen darstellen. Dann suchen wir alle blauen Legosteine, diese stehen z.B. für Nachtzuschläge. Und dann haben wir noch die gelben Legosteine, diese stehen für die 40 % steuerfreie Schichtzulage zwischen 00:00 und 04:00 morgens. Und als letztes suchen wir dann die grünen Legosteine, die für die 25 % steuerpflichtige Zulage zwischen 04:00 und 06:00 morgens stehen. Was bleibt dann noch übrig? Z.B. die grauen Legosteine, die für einen maximalen Überstundensaldo stehen und beim Überschreiten tagesgleich auf den maximalen Wert gekappt werden. Das alles erreichen wir mit der Prüfung auf verschiedene mathematische Bedingungen und der Ausführung von Funktionen.

Ihre Mundwinkel ziehen sich langsam nach oben? Genauso geht es uns! Irgendwie ist das Thema Rechenregeln nicht unbedingt sexy, nichtsdestotrotz ist es eine faszinierende Möglichkeit Ihre individuellen Anforderungen zuverlässig und schnell abzubilden. Denn genau hier rücken wir Sie, als Kunden, in den Fokus unserer Lösung: Sie können sich zu jeder Tages- und Nachtzeit darauf verlassen, dass die Rechenregeln ihre Arbeit akkurat erledigen. Denn die Rechenregeln sind niemals krank, haben keinen Urlaub und auch keine Performanceprobleme, sondern machen genau das, wofür sie bestimmt sind! Sie können Ihre sehr knappe und wichtige Zeit somit eindeutig wichtigeren Dingen widmen. Da unsere Rechenregeln jederzeit editiert werde können und keinerlei Programmierung erfordern, sind sie zudem extrem flexibel und schnell anpassbar.

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Fall #1: Anpassung von Zuschlägen zu einem bestimmen Zeitpunkt

Hierzu ein kleines Beispiel: Unser Staat entscheidet sich dafür, die Nachtzuschläge gänzlich von der Steuer zu befreien. Das alles soll ab dem 01.07.2019 umgesetzt werden – hier bekommen viele unserer Marktbegleiter schon Stresspusteln. Nicht so wir 😊 Denn wir können ganz einfach in unseren Rechenregeln eine Gültigkeit für die neuen Berechnung der Nachtzuschläge hinterlegen. Da dies über eine separate Regel erfolgt, können z.B. auch noch im Nachgang Rückberechnungen mit den alten Steuersätzen gemacht werden, ohne dass diese mit den neuen Regelegungen vermischt werden. Wie wir finden – ein großer Vorteil!

Fall #2: Entkopplung der Rechenregeln von Tages- und Wochenplänen

Doch wir sind nicht nur schnell und flexibel was unsere Rechenregeln anbelangt, wir vereinfachen auch viele Bausteine für unseren Kunden. Ein Großteil der anderen Zeiterfassungslösungen kombiniert z.B. das Thema Tariflogik mit den Tagesplänen. Nehmen wir uns hierfür folgendes Beispiel zur Hand: Frau Müller arbeitet 32 h pro Woche als Teilzeitkraft und bekommt alle Überstunden mit einem Zuschlag von 25 % ausgezahlt. Ihre Kollegin Frau Schneider arbeitet ebenfalls 32 h pro Woche. Ihre Überstunden werden jedoch nicht ausbezahlt, sondern ab einem Wert von 5 Stunden automatisch gekappt, sofern sie nicht vorher in Form von Minusstunden ausgeglichen wurden. Was heißt das nun? Andere Anbieter müssen bereits für diesen simplen Fall zwei verschiedene Tagespläne anlegen. Das scheint vielleicht bei einer sehr geringen Anzahl an Mitarbeitern noch nicht so schlimm, doch spielen wir das Beispiel einmal weiter durch. Es kommt jetzt noch eine dritte Mitarbeiterin, Frau Leyer hinzu. Sie arbeitet 38,5 h pro Woche und bekommt ebenfalls alle Überstunden mit 25 % Zuschlag ausbezahlt. Schon haben wir den dritten Tagesplan. Da die Personalabteilungen in der Regel einen deutlich größeren Mitarbeiterstamm administrieren müssen, werden hier oft unnötige Ressourcen gebunden. Der Durchblick im „Wald der Tagespläne“ fällt hier dann spätestens nach einem halben Jahr extrem schwer. Durch die strikte Trennung unserer Tariflogik von den Tagesplänen, bleibt bei unserer Lösung die Übersicht gewährleistet.

Fall 3#: Vermeiden von Redundanzen

Wenn sich nun z.B. im Rahmen einer neuen Betriebsvereinbarung die Zuschläge für Überstunden generell erhöhen, so müssen diese sowohl im Tagesplan von Frau Schneider als auch im Plan von Frau Leyer angepasst werden – eine ziemlich müßige Angelegenheit wie wir finden, vor allem bei einem größeren Personalstamm.

Durch die strikte Trennung unserer Rechenregeln von Tages- und oder Wochenplänen müssen bei uns solche Anpassungen nicht redundant, also mehrfach gepflegt werden. Bei uns genügt ein Anruf oder eine Mail und wir erledigen das für Sie! Oder Sie setzen die Änderung ganz einfach selbst in unserer Zeiterfassung um!

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Unser Rechenregel-Workshop hat uns also gezeigt, wie flexibel, vielseitig unsere Rechenregeln zu einer ganzheitlichen Bedienung der Kundenanforderungen führen. Nach diesem intensiven Wochenende ist unser Rechenregelteam nun noch größer und wir sind gewappnet für die neusten tariflichen Bestimmungen oder firmenspezifischen Anforderungen – und eins ist sicher: Mit unseren Rechenregeln können wir alles abbilden! Diese Grenzenlosigkeit finden wir einfach nur herrlich 😊

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