Morgenroutine im Büro: Höhere Produktivität und Zufriedenheit bei der Arbeit

Morgenroutine im Büro

Morgenroutine: Höhere Produktivität und Zufriedenheit bei der Arbeit

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und erste gute Vorsätze für 2019 werden gemacht. Wie wäre es, wenn Sie im nächsten Jahr noch produktiver arbeiten – mehr Zufriedenheit und weniger Stress inklusive? Starten Sie in das neue Jahr mit unseren Tipps für eine Morgenroutine im Büro und freuen Sie sich schon jetzt auf einen entspannteren Arbeitsalltag!

Gepostet: 20. Dezember 2018

Autor: Sarah Thum

Kategorie:  Human Resources

Lesezeit: 3 Minuten

Warum ist eine Morgenroutine so wichtig?

Planlos geht mein Plan los – wer kennt es nicht? Wir kommen morgens schon abgehetzt ins Büro und am Computer warten bereits zig E-Mails mit Priorität Hoch, der Chef braucht plötzlich bis heute Abend noch einen Bericht und die Kollegen haben mit einem zweistündigen Meeting den Vormittag blockiert. Das was wir also eigentlich machen wollten, scheint komplett über den Haufen geworfen. Da ist Stress vorprogrammiert! Mit einer Morgenroutine lassen sich auch solche Szenarien nicht vermeiden, sie lassen sich aber leichter lösen – nämlich strukturiert, entspannt und fokussiert. Dafür reichen schon ein paar Minuten Konzentration und Planung am Morgen. So können am Ende des Tages Ihr Chef, Ihre Kollegen und vor allem auch Sie zufrieden nach Hause gehen.

Morgenroutine im Büro

Morgenroutine #1: Starten Sie mit Fokus!

Morgens zu spät aufgestanden, quengelnde Kinder am Frühstückstisch und dann auch noch Stau auf dem Weg zur Arbeit. Wer sich schon gestresst an den Schreibtisch setzt, kann davon ausgehen, dass das nach den ersten E-Mails nicht besser wird. Nehmen Sie sich also im Büro angekommen erst einmal einige Minuten Zeit, um sich zu fokussieren. Wenn es Ihnen möglich ist, ziehen Sie sich zurück, aber ansonsten geht das auch genauso gut an Ihrem Arbeitsplatz. Schließen Sie für einen Moment die Augen oder schauen aus dem Fenster, atmen Sie durch und kommen erst einmal auch mental an. Fokussieren Sie sich auf dem bevorstehenden Arbeitstag und setzen Sie sich vielleicht eine Intention – wie soll Ihr Tag heute aussehen?

Morgenroutine #2: Planen Sie Ihren Tag!

Bevor Sie einfach drauflosarbeiten, machen Sie sich einen Plan! Gerade wenn vielleicht dringliche und kurzfristige Aufgaben am Morgen hinzugekommen sind, sollten Sie diese auf jeden Fall strukturieren. Nutzen Sie also die ersten Minuten im Büro für eine Bestandsaufnahme. Welche Aufgaben stehen an? Welche sind wichtig? Welche sind dringlich? Machen Sie sich dann eine Liste mit den Aufgaben, die Sie heute in jedem Fall erledigen wollen sowie einigen Pufferaufgaben. Priorisieren Sie diese nach Wichtigkeit und Dringlichkeit und organisieren und strukturieren Sie Ihren Tag danach.

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Morgenroutine #3: Eat that frog!

Sie haben Ihre Aufgaben nun schon strukturiert und priorisiert. Jetzt geht es darum, auch wirklich loszulegen und sich nicht in Kleinigkeiten zu verlieren. Also: Eat that frog! Brian Tracy hat das amerikanische Sprichwort in seinem gleichnamigen Buch auf erfolgsorientiertes Handeln angewendet. Wenn man demnach gleich morgens den Frosch als Erstes verspeist – also die größte, schlimmste, nervigste oder herausforderndste Aufgabe erledigt – kann man darauf vertrauen, dass man das Schlimmste des Tages bereits hinter sich hat und alles andere leichter von der Hand geht.

Morgenroutine #4: Vermeiden Sie Ablenkungen!

Wann haben Sie das letzte Mal für einen längeren Zeitraum ganz ohne Ablenkung eine Aufgabe erledigt? Vermutlich ist das schon etwas länger her. Denn wenn wir arbeiten, ist häufig das Mailprogramm parallel geöffnet, das Handy liegt neben dem Arbeitsplatz und vielleicht laufen auch Facebook & Co. im Hintergrund. Von konzentriertem Arbeiten ist hier also nicht zu sprechen. Versuchen Sie ab sofort, die Ablenkungen immer weiter zu reduzieren bzw. in bestimmten Zeitfenstern zu bündeln. Besonders während Ihrer Morgenroutine sollten Sie die ständige Erreichbarkeit überdenken. Lassen Sie zu Beginn des Arbeitstages das Mailprogramm erst einmal geschlossen und das Handy ausgeschaltet. So können Sie ganz ohne Ablenkung und Stress von außen in Ihren Tag starten und Ihre Prioritäten festlegen.

Morgenroutine #5: Kein Multi-Tasking!

Gerade morgens, wenn viele Aufgaben erledigt werden müssen, neigen wir dazu, alles gleichzeitig machen zu wollen. Vergessen Sie das! Multi-Tasking funktioniert nicht und was man eigentlich durch das Multi-Tasking schneller erledigen wollte, dauert am Ende doppelt so lange. Halten Sie sich also an Ihre To-Do- und Prioritäten-Liste und arbeiten Sie einen Punkt nach dem anderen ab. So bleiben Sie konzentriert und vergessen keine Aufgabe im Multi-Tasking-Chaos.

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Morgenroutine #6: Die beste Morgenroutine beginnt am Abend!

Setzen Sie bereits kurz vor Feierabend die Weichen für einen erfolgreichen Start in den neuen Arbeitstag. Räumen Sie am Abend Ihren Schreibtisch auf und checken Sie bereits jetzt die To-Do’s für den kommenden Tag. So kann Sie morgens kein Meeting und keine Deadline aus dem Konzept bringen. Legen Sie darüber hinaus alles bereit, was Sie am nächsten Morgen benötigen und nehmen Sie sich, bevor Sie das Büro verlassen, noch einen Moment zum Durchatmen. Gehen Sie ähnlich wie bei der Fokussierung am Morgen auch am Abend noch einmal in sich, freuen Sie sich über all die Dinge, die Sie heute erreicht haben und stimmen Sie sich auf einen entspannten Feierabend ein.

Haben Sie eine Morgenroutine und weitere Tipps, wie sie produktiv und stressfrei durch den Tag kommen? Lassen Sie uns in den Kommentaren an Ihren Erfahrungen teilhaben!

Bildquellen:

rawpixelAlexandre ChambonTyler FrantaTrent Erwin

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